Wir finden einen Porcineographen

Darf ich vorstellen: Ein Porcineograph

Weltkarten, Landkarten, Stadtkarten und das Internet begegnen sich irgendwie dauernd in meinem News-Feed. Gut, dass kann vielleicht daran liegen, dass ich „Gott und die Welt“ abonniert oder in meiner Freundesliste bei Facebook, Twitter und Google+ habe, wenn man einigen Aussagen von den Menschen in meiner Umgebung glaubt, aber das interessiert mich ja nicht 😉 Von daher teile ich meine Errungenschaften ja gerne. So wie jetzt z.B. den Porcineographen.

Wo findet man einen Porcineographen?

Ein Porcineograph ist, für die im Englischen nicht ganz gefestigten eine Ableitung von Porcine. – Also nicht zu verwechseln mit der Pornogeographie von vor ein paar Wochen. Ein Porcine ist ein Omnivore. Und das wiederum bedeutet im Endeffekt nichts anderes als das ich zu viel Criminal Minds anschaue und es sich bei einem Porcine um ein Schwein oder etwas „schweinähnliches“ handelt.

Bei einem Porcineographen hat man es daher mit einer Karte zu tun, die aussieht wie ein Schwein. Was man sich darunter vorstellen kann, hat uns TheScienceBookstore heute gezeigt. Im Jahre 1876 meinte nämlich anscheinend ein recht wohlhabender Geschäftsmann, dass die USA hervorragend mit den regionalen Lieblingsspeisen abbilden könnte. Regionales Essen ergab somit über kurz oder lang den dargestellten Porcineographen.

Darf ich vorstellen: Ein Porcineograph

Quelle: The Library of Congress (No known restrictions on publication.)
http://lcweb2.loc.gov/service/pnp/pga/03700/03724v.jpg

Die Lieblingsspeisen des Porcineographen

Zumindest nach Ansicht des Porcineographen scheinen einige Bundesstaaten der USA schon etwas komische Gebräuche zu pflegen. So bin ich mir zum Beispiel nicht sicher, dass die Lieblingsspeise der Menschen in Wisconsin tatsächlich Gekochter Schweinekopf ist. Ebenso sind Bären-Steaks zumindest heutzutage nicht mehr wirklich leicht in Kalifornien zu bekommen. Das gleiche gilt (vermutlich) für wilden Stier in Texas oder Tauben mit Pfirsichen in New Jersey. Andererseits ist Beef Jerky in Arizona auch heute noch durchaus weit verbreitet. Was Hoe Cake in Mississippi bedeutet, möchte ich vermutlich auch gar nicht wissen.

Sehr wohl kann ich allerdings beruhigen und sagen, dass ein Baked Indian in Maine nicht das ist, was einige vielleicht vermuten. Vielmehr ist es ein traditioneller Pudding in den Neuengland Staaten. In diesem Sinne stelle ich dann derweil mal meine Einkaufsliste für den Super Bowl XLVIII zusammen.

+++ P.S.+++

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Sicherlich fragen sich jetzt alle, wer hier schreibt: Mein Name ist Helen Schrader, seit 2010 bin ich Diplom-Geographin (Uni Bonn) und eigentlich bin ich bei PIXUM in Köln im Bereich Online Marketing tätig. In meiner Freizeit schreibe ich an UrbanFreak und versuche der Geographie zumindest ein wenig treu zu bleiben.

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