Windrichtungen und Luftströme

Skyline Boston, Titelbild Urbanfreak ©Hagen Schiessel

Zwar thematisch ein wenig entfernt vom eigentlichen Stadtthema, aber dennoch mit einem geographischen Bezug (und einfach toll anzuschauen) ist die folgende Windkarte, die ich heute kurz vorstellen will. Zwei Google Mitarbeiter haben sich vor einiger Zeit die Mühe gemacht Windströme zu visualisieren. Das Ergebnis selbst, kann man sich nun neben einer Ausstellung im MoMa auch in dem untenstehenden Video oder auf den WindMap Seiten selbst ansehen.

Windströme in Amerika

Alle Daten, die zum Erstellen der Karte notwendig waren, entstammen dem National Weather Service bzw. spezieller, dem Digital Forecast Service des nationalen Wetterservices. Die Daten werden einmal stündlich aktualisiert und fließen somit quasi in Realzeit in die Berechnungen der Luftströme ein.

Laut eigener Aussage waren die beiden „Googler“, Fernanda Bertini Viégas und Martin Wattenberg am meisten davon überrascht, wie oft und vor allem, wie schnell sich die Windströme im Laufe der Zeit ändern. Ebenfalls lässt sich anhand der Windströme sehr schön die geologische Beschaffenheit der USa erkennen. Die Windströme orientieren sich deutlich an den nord-südlich verlaufenden Gebirgszügen an Ost- und Westküste, wohingegen vor allem die Lee-Lage der Appalachen im Osten eher weniger windanfällig ist, als der Ostküstenbereich in LUV-Lage.

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Sicherlich fragen sich jetzt alle, wer hier schreibt: Mein Name ist Helen Schrader, seit 2010 bin ich Diplom-Geographin (Uni Bonn) und eigentlich bin ich bei PIXUM in Köln im Bereich Online Marketing tätig. In meiner Freizeit schreibe ich an UrbanFreak und versuche der Geographie zumindest ein wenig treu zu bleiben.

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