Architekturwettbewerb für Studenten

Nachdem es dank meiner echten Arbeit hier in letzter Zeit etwas ruhiger war, möchte ich doch direkt mit einem tollen Projekt für Studenten der Stadtentwicklung, der Geographie oder ähnlichen Schwerpunkten zurück kommen. Die Baufi24 GmbH hat nämlich derzeit den Architekturwettbewerb „Stadt entwickeln!“ laufen, der noch bis Ende des Jahres geht und das Thema „Urbane Wohnkonzepte: Begegnungsräume gestalten“ hat. Zur Teilnahme am Vorentscheid muss eine von drei Fragestellungen bearbeitet werden, welche sich mit Wohnhauskonzepten, Begegnungsräumen und Mehrfamilienhäusern oder Wohngemeinsschaftskonzepten beschäftigen und auf den oben verlinkten Seiten genauer eingesehen werden können. Die fünf besten Ideen werden mit jeweils 2.000 Euro gewürdigt und … Weiterlesen →

Lost Places – Vergessen im Harz

Heute möchte ich ein kleines aber feines Projekt vorstellen, das zwar eigentlich kaum noch Unterstützung braucht, welches aber dennoch meine Aufmerksamkeit gewinnen konnte und somit heute ganz besonders ins Rampenlicht gerückt werden soll. Es geht nämlich um den kleinen Dokumentarfilm „Vergessen im Harz“, eine Lost Place Crowdfunding Doku, auf die ich am Wochenende hingewiesen wurde. Zwar ist das Thema Urban Exploration hier im Blog schon behandelt worden, aber da ich nicht unweit vom Harz aufgewachsen bin, muss ich diese Chance natürlich ergreifen. Während ich also im Trailer darauf achte, die Orte meiner 4. Klassenabschlussfahrt nach Torfhaus wiederzuerkennen, lasse ich euch … Weiterlesen →

Armut in us-amerikanischen Vororten

Vororte sind in Amerika eigentlich der Inbegriff vom weißen Amerika. Die (höhere) Mittelklasse siedelt sich vornehmlich in den Suburbs, den äußeren Rändern der Stadt an, während sich die armen, vornehmlich farbigen Schichten in den zentren der Städte niederlassen. Diese Vororte sind eigentlich der Inbegriff von Reichtum, Country & Jachtclubs (Greenwich, Connecticut auf dem Bild) und riesigen Villen mit weißem „picket fence“. Spätestens seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 hat sich hier allerdings einiges gewandelt, was so allerdings noch nicht gänzlich in den Köpfen der Betroffenen angekommen ist. Zumindest scheint es so, wenn man trotz steigender Arbeitslosigkeit, Pfändungen und sozialem Abstieg … Weiterlesen →

Issuu: Geographisches Lesevergnügen

Vor ein paar Wochen bin ich über eine Seite gestolpert, die mir auf Anhieb gefallen hat und die nun einen festen Platz neben meinen anderen Feed Readern (wie z.B. dem schon oft erwähnten Flipboard) gefunden hat. Die Rede ist von Issuu, einer Plattform auf der Magazine, Bücher, Zeitschriften und Broschüren hochgeladen werden können. So lange man sich in „Leistungsschutzrecht“-Deutschland die Frage nach dem Copyright bei einigen Publikationen nicht allzu ernsthaft stellt, hat man mit Issuu eine Seite gefunden, die einem wirklich nahezu alles bietet, was man sich vorstellen kann. Wer also gerade nicht weiss, was man an einem Sonntag Abend … Weiterlesen →

Geographische Grenzen des Einkommens

Skyline Boston, Titelbild Urbanfreak ©Hagen Schiessel

Die New York Times hat heute einen Artikel veröffentlicht, den ich wirklich jedem nur ans Herz legen kann. Mehrere Forscher haben massenhaft Einkommensdaten verglichen und nun die erste Studie veröffentlicht, die es zulässt mehrere geographische Räume miteinander zu vergleichen. Es geht hier nicht nur über den Vergleich von Einkommen generell, sondern auch um die Möglichkeit in höhere Einkommensklassen zu stoßen. Anhand von wirklich wahnsinnig vielen Daten sind mehrere multimedia Diagramme entstanden, die es ermöglichen sowohl urbane und ländliche Regionen miteinander zu vergleichen, als auch die Metropolregionen untereinander in Verbindung zu setzen. Aber gut, bevor ich noch weiter Vorfreude verbreite, schaut … Weiterlesen →

Wie wird man Suburbanist?

Buchempfehlung: Meine Frau will einen Garten

Studenten, junge Singles und Paare sind klassische Innenstadtbewohner: möglichst zentral, möglichst eine Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten und Kneipen um die Ecke und nahe an der Uni bzw. später dem Büro gelegen, so die Kriterien bei der Wohnungssuche. Jungen Familien wird hingegen das Einfamilienhaus im Umland als klassischer Wohnstandort zugeordnet. Auch wenn das Einfamilienhaus mit Garten für einen großen Teil der Familien immer noch das Ideal bilden, gilt dies für das Umland nicht. Zahlreiche Wanderungsmotivuntersuchungen haben gezeigt, dass Suburbia von Familien nicht als idealer Wohnstandort angesehen wird. Die überwiegende Zahl der ins Umland ziehenden Familien sucht zunächst in der Stadt nach einem … Weiterlesen →