Laufend Gutes Tun – Mobilität der anderen Art

Das Thema Mobilität haben Daniel und ich schon das ein oder andere Mal aus den unterschiedlichsten Perspektiven hier im Blog beleuchtet. Seien es nun die Arbeitswege der Bonner Universitätsbediensteten, die ein oder andere Master- und Bachelorarbeit oder Mietautos und Carsharing via Flinkster. Dies alles sind Beiträge, die sich hier mit etwas Suchen finden lassen und die sich immer um das Thema Mobilität drehen. Hier geht es auch um das „sich Bewegen“ und das aktive Teilhaben am Leben. – Allerdings aus einer etwas ungewohnteren Perspektive.

Mein Arbeitgeber Pixum hat abgesehen von mir nämlich noch jede Menge anderer Angestellter, die sich in der Freizeit mit Dingen beschäftigen, die nicht unbedingt etwas mit Technik, Marketing oder Controlling zu tun haben. So gibt es bei uns noch Gruppen, die sich regelmäßig treffen um Gesellschaftsspiele zu spielen, die ein oder andere Runde zu Pokern oder Wettbewerbe auf der Carrera-Bahn, der Playstation oder am Kicker auszutragen. Weiter gibt es gemeinsame Filmabende, Restaurantbesuche und eine kleine aber unerschöpfliche Läufergruppe, die sich jeden Dienstag auf den Weg macht eine mehr oder weniger große Rheinrunde zu laufen. Einer der „etwas“ ambitionierteren Läufer dabei ist Thomas. Dieser läuft fleißig beim Dienstags-Treff mit und ist auch unter der Woche nahezu jeden Tag auf den Laufstrecken der Region aufzufinden. Daher war es für uns alle nicht so verwunderlich, als mal in einem unbedeutenden Nebensatz der km4kids Lauf von ihm erwähnt wurde. -Nur ein weiteres Event, welches ihn auf den Firmenlauf in Köln vorbereitet, dachten wir. Zunächst.

135 km für einen guten Zweck

Um den small talk nicht gänzlich abebben zu lassen, kamen irgendwann von einem der Läufergruppe die typischen Fragen, die man erwarten kann: Wann ist der, wie macht man mit, was ist run4kids, wie lange läuft man?! Die Antworten waren dann, in Thomas‘ typischer Art folgende:

  • 1. – 3.8.2015
  • per Anmeldung
  • Ein Spendenlauf für das Regenbogenland
  • 135 km in drei Tagen

Und es ist wirklich kein Tippfehler: Innerhalb von nur drei Tagen laufen die Teilnehmer Einhundertfünfunddreißig Kilometer um auf das Regenbogenland aufmerksam zu machen. Also mache ich das doch nun auch einmal direkt und stelle das Regenbogenland noch einmal genauer vor.

135 km für das Regenbogenland

Das Kinderhospiz Regenbogenland befindet sich in Düsseldorf und wird von dem Förderverein Kinder- und Jugendhospiz Düsseldorf e.V. betrieben. Mehr als 75 ehrenamtliche Mitarbeiter und einige feste Mitarbeiter kümmern sich dort um etwa 200 Gäste und deren Angehörige, denen das Haus ein zweites zu Hause sein möchte. Finanziert wird das Regenbogenland nahezu ausschließlich durch Spenden und Fördermitglieder, weshalb Thomas und nun eben auch Pixum und mit diesem Artikel auch ich das Regenbogenland ein wenig unterstützen möchten.

Gelaufen wird nebenbei folgende Strecke in den drei Tagen:
1. August 2015 ab 10:30Uhr: Start Spendenlauf, ca 50km Lauf von Weeze nach Alpen
2. August 2015 ab 9:00 Uhr: ca 50km Lauf von Alpen nach Willich-Schiefbahn
3. August 2015 ab 9:00 Uhr: ca 35km Lauf von Willich-Schiefbahn nach Düsseldorf

Laufend Gutes tun oder einen Blogartikel schreiben

Da Laufen, Joggen oder Rennen nun nicht unbedingt zu den Aktivitäten gehören, welche die meisten meiner Kollegen und ich gerne machen (und wenn, dann keine 135 km in 3 Tagen), haben wir uns bei Pixum etwas überlegt, was ich doch nun prompt von meiner Couch noch unterstützen möchte.

Die bisherige Spendensumme von 1350 Euro, kann durch einen Blogbeitrag um 15 Euro erhöht werden, wenn man selbst auf die Aktion von Thomas (der nebenbei seit Jahren das Regenbogenland unterstützt) aufmerksam macht und somit noch etwas mehr Aufmerksamkeit für das kommende Wochenende generiert. In diesem Sinne geselle ich mich doch zu den bisherigen elf Teilnehmern und sorge dafür, dass der Spendenlauf für das Regenbogenland noch etwas erfolgreicher wird.

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Veröffentlicht von

Sicherlich fragen sich jetzt alle, wer hier schreibt: Mein Name ist Helen Schrader, seit 2010 bin ich Diplom-Geographin (Uni Bonn) und eigentlich bin ich bei PIXUM in Köln im Bereich Online Marketing tätig. In meiner Freizeit schreibe ich an UrbanFreak und versuche der Geographie zumindest ein wenig treu zu bleiben.

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