Von Globus-Lampen bis Weihnachtskugeln

Weltkugel in New York

Das Karten weitaus mehr können als hier und da den richtigen Weg zu weisen, haben wir hier im Blog ja schon das eine oder andere Mal zumindest erwähnt. Seien es die besten (oder schlechtesten) Restaurants in New York, die besten Verstecke im Falle einer Zombie-Epidemie oder spannende Kartenprojekte von Start-ups und solchen, die es werden wollen. Karten gibt es für jede Gelegenheit. – Womit wir auch beim Stichwort wären.

Ich habe nämlich Urlaub und man könnte fast sagen, dass mir gerade fast ein wenig langweilig ist. Daher habe ich mich vielleicht ein wenig zu exzessiv gerade den sozialen Netzwerken zugewendet. Aber die einzelnen Seiten wollen schließlich gelesen werden. Außerdem weiß man nie, was man verpasst, wenn man Twitter, Pinterest und Facebook zu lange links liegen lässt. Daher hier die schönsten Karten und Kartenideen, die mir in den letzten paar Tagen so begegnet sind.

1002 Kartenideen

Durch Navi, Smartphone und verbeserte Beschilderungen (ja, auch Wanderwege vermitteln immer seltener das Gefühl, dass man bei einer Schnitzeljagd den Wrong Turn genommen hat), verlieren Karten allerdings ein wenig an Notwendigkeit im Alltag. Grund genug also, sich einmal nach Alternativen für die Karten umzusehen. Zumindest, wenn man sich ein wenig im Internet umschaut. Wenn man wie ich dann auch noch dafür bezahlt wird, sich im Internet nach neuen Ideen umzuschauen, muss man die Errungenschaften Abends aber natürlich auch teilen wie ich finde. Und da es anscheinend hunderte, wenn nicht tausende Menschen gibt, die meinen private Blogs betreiben zu müssen, ist es nicht verwunderlich, dass jeder eine andere Idee hat, was man aus einer alten Karte machen kann.

Ausschnitt_Aktionsraumkarte_USA_Exkursion

Verreisen sollte man mit ihnen nämlich definitiv nicht, wie ich immer wieder gerne betone, wenn mein Vater mir seine Berlin-Karte anbietet. Aus dem Studium. Aus den 1970ern. Für eine Lampe bzw. einen Lapmenschirm könnten sich diese Karten aber sicherlich noch anbieten. Vielleicht auch für einen Kettenanhänger. Ich meine, wie uncool sind denn bitte zwei Hände oder ein geteiltes Herz, wenn man stattdessen auch Berlin Ost und West wieder zusammenbringen kann. – Oder eben trennen. Geschmäcker sollen ja bekanntlich unterscheidlich sein.

Mir persönlich gefallen da aber Buchstaben zum an- und umordnen besser. Vielleicht klappt es dann (in naher Zukunft) auch mal mit der Rechtschreibung und Grammatik. Zumindest beim Eintragen des nächsten Urlaubsortes bei Google, Expedia oder einer anderen Suchmaschine des Vertrauens. Je nachdem, wie das dann klappt, kann man im nächsten Schritt einmal versuchen, diese Staaten- oder Ländergrenzen auf etwas alternative Art und Weise zu formen. Für die ganz großen Bastler vielleicht auch direkt im passenden Bilderrahmen. Am besten natürlich passend zur selbstgebastelten Weihnachtskugel. Das kommt einem Globus schließlich am nächsten und das die Erde ein Geoid ist, weiß außer Andrew Goudie, Alan H. Strahler oder Rüdiger Glaser doch eh niemand. Na ja, außer den Geographie Studenten, die diese Bücher im Laufe des Studiums lesen.

Die Karte zu jeder Gelegenheit

NEIN, ich möchte keine Karten zur kommenden Einweihungsfeier. Einige Ideen zur alternativen Kartennutzung sind allerdings wirklich durchaus ansehnlich. Eine Art „Top 50“ der besten Karten (Nutzungen) gibt es hier. Zumindest die Hobby-Bastler unter den (arbeitslosen) Geographen, sollten also nach diesem absolut nicht ernstgemeinten Artikel eine Freizeitbeschäftigung gefunden haben.

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Veröffentlicht von

Sicherlich fragen sich jetzt alle, wer hier schreibt: Mein Name ist Helen Schrader, seit 2010 bin ich Diplom-Geographin (Uni Bonn) und eigentlich bin ich bei PIXUM in Köln im Bereich Online Marketing tätig. In meiner Freizeit schreibe ich an UrbanFreak und versuche der Geographie zumindest ein wenig treu zu bleiben.

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