CommonLens

Nach der Weltmetropole Birmingham und seinen Arbeitnehmern, will ich mich heute einmal wieder der deutschen Hauptstadt widmen. Dank Twitter bin ich nämlich auf ein Projekt aufmerksam geworden, dass ich gerne einmal vorstellen will. Das Projekt heißt CommonLens und setzt sich aus Fotojournalisten der ehemaligen Nachrichtenagentur dapd zusammen.

Bilder von Profis

Bilder sind in Blogs meiner Meinung nach unabdingbar. Ein 1.000 Wörter Artikel wirkt ohne Bilder einfach nicht so gut wie mit Bildern. Allerdings sind Bilder und Fotos auch einer der Gründe, warum einem Blogger schnell der Spaß am bloggen vergehen kann. Abmahnungen (ob nun gerechtfertigt oder nicht) sind an der Tagesordnung und jeder muss sich früher oder später entscheiden, was er macht. Werden nur eigene Bilder genutzt? Holt man sich die Bilder aus irgendeiner Art von Public Domain? Oder kauft man sich Bilder auf den einschlägigen Bilderportalen?

Letzteres kann durchaus eine Zweischneidige Sache sein. Denn die Qualität der (Hobby-)Fotografen ist stellenweise doch recht unterschiedlich und selbst bei solchen Quellen finden sich noch zwielichtige Anwaltskanzleien, die eine Abmahnung zumindest versuchen.

Daher finde ich die Idee, welche hinter CommonLens steckt so interessant, dass ich sie auch hier einmal vorstellen möchte. Immerhin startet dort ab dem 29. April 2013 eine fotojournalistische Berichterstattung mit Ereignissen aus Berlin.

Hintergründe zu CommonLens

Ich muss zugeben, dass die Informationen, die ich bislang zusammentragen konnte etwas dürftig sind, aber Fakt ist, dass es ab Ende April mindestens fünf Tage die Woche fotojournalistische Beiträge aus der Hauptstadt auf der Seite geben wird. Wirklich jeder Interessent kann den Dienst abonnieren und einen Obolus leisten, den er selbst festlegen kann. Blogger, Journalisten, Zeitungen und Verlage haben also genauso wie Privatpersonen die Chance professionelle Bilder zu erwerben und können diese (auf den eigenen Projekten) nutzen. Ein Weiterverkauf ist natürlich nicht gestattet und je nachdem, wie sich die dreimonatige Probephase entwickelt, wird entschieden, wie es mit dem Projekt weitergeht.

Vorschau und Lust auf mehr

Bereits jetzt gibt es erste Bilder in der Galerie der Homepage zu bewundern. Wer also einen weiteren Anreiz benötigt die Experten-Datenbank einmal aufzurufen, kann sich direkt zu den Bildern begeben. Mir hat die Seite jedoch schon vor dem eigentlichen Starttermin jede Menge Spaß gemacht und ich freue mich auf den offiziellen Startschuss und jede Menge Beiträge über Berlin ab dem 29. April 2013.

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Veröffentlicht von

Sicherlich fragen sich jetzt alle, wer hier schreibt: Mein Name ist Helen Schrader, seit 2010 bin ich Diplom-Geographin (Uni Bonn) und eigentlich bin ich bei PIXUM in Köln im Bereich Online Marketing tätig. In meiner Freizeit schreibe ich an UrbanFreak und versuche der Geographie zumindest ein wenig treu zu bleiben.

Kommentare

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Axel,
    Gern geschehen 😉 Finde die ersten Bilderreihen auch schon sehr, sehr nett! Wenn mein Artikel zu Apple-Stores in dt. Innenstädten dann irgendwann mal fertig ist, melde ich mich! Vielleicht erfährt man hier in BN ja auch mal, was nun an den Vermutungen dran ist, dass das alte Commerzbank-Gebäude bald einen Apfel trägt.

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