24 Gründe nach Hawaii zu fliegen

Vor einigen Wochen habe ich mich mit der damals erst wieder heimgekehrten Lara über ihren Hawaii-Trip unterhalten und gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt. Immerhin waren wir beide für ein paar Wochen auf der Insel Oahu. Genauer gesagt in Waikiki Beach bzw. Honolulu und hatten somit ganz ähnliche Erinnerungen an diese wunderschöne Inselgruppe im Pazifik. Leier liegt mein Hawaii Urlaub mittlerweile aber schon etwas länger zurück, weshalb meine Erinnerungen an die Strände und die Ausflüge eher analoger Natur sind und sich daher für den Blog nur bedingt eignen. Daher dachte ich mir, macht es für einen Blog über Hawaii durchaus Sinn Lara mal nach Fotos zu fragen. Direkt dieser bitte nachgekommen, schreibe ich doch heute endlich mal den dazu passenden Beitrag, denn schließlich ist heute ihr 24. Geburtstag, an dem mich Facebook gerade noch einmal erinnert hat.

Daher sind hier 24 (Geburtstagkind-)Gründe, warum man unbedingt einmal nach Hawaii bzw. genauer Oahu reisen sollte, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

Gründe 24, 23 und 22: Hanauma Bay

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Die zerklüftete Bucht mit kristallklarem Wasser und einer beeindruckenden Unterwasserwelt ist zwar nur durch einen kleinen Fußmarsch zu erreichen, aber dafür weitestgehend ungestört und etwas abgelegen vom Trubel der Hauptstadt.

Grund 21: Die Dole Plantage

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Von der berühmten Ananas über Maracuja-Tee bis hin zu Kaffee und frischem Obst lässt sich auf der Plantage auch jede Menge entdecken. Ob nun geführte Touren oder ein Spaziergang alleine auf dem Gelände. Sobald man sich dem Trubel des Verkaufsgebäudes entzieht (ähnlich die das Dalmayr Haus in München), lässt sich in und um die Dole Plantage noch das ein oder andere Motiv für die Kamera finden.

Grund 20. Die Tierwelt von Oahu

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Mit Schildkröten und Delfinen schwimmen, Fische in Felsspalten beim Schnorcheln erschrecken oder von Haien beim Surfen gestört werden. Oahu, wo nebenbei auch die Serie Lost und die Jurassic Park Teile gedreht wurden, hat einiges an Tieren zu bieten, die man in Deutschland eher seltener in freier Wildbahn antrifft. Und das tollste ist: Bei den meisten (abgesehen von den Haien) Begegnungen muss man nicht mal etwas bezahlen.

Gründe 19, 18, 17 und 16: Pearl HarborHawaii021

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Die Gedenkstätte von Pearl Harbor ist schlichtweg beeindruckend. An Land befinden sich die alten, teils zerstörten, teils renovierten Gebäude aus der Kriegszeit sowie die historischen Flugzeuge aus dem Krieg, während es sowohl auf als auch unter der Wasseroberfläche einiges zu entdecken gibt. Restaurierte Schiffe wie die USS Bowfin können besichtig werden, während kleine Glasbodenschiffe die Touristen und auch die Angehörigen der Opfer zu den versunkenen Kriegsschiffen in der Bucht führen. Mittlerweile komplett von den Meeresbewohnern in Beschlag genommen, zeigt Pearl Harbor auf ganz eigene Art und Weise die Schrecken des Krieges, der sich hauptsächlich in Europa abspielte und Amerika bis zu dem Angriff auf den hawaiianischen Stützpunkt eigentlich nie direkt betraf.

Grund 15: die Inseln die niemand kennt

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Fernab der Hauptinseln gibt es noch solche Gebilde wie den Chinaman’s Hat (oben) und andere Inselchen, die man mit etwas Glück sogar erschwimmen oder mit dem Schlauchboot erreichen kann. – Man sollte sich lediglich vorher informieren ob man diese auch betreten darf. denn durch die vulkanischen Ursprünge, sind einige Küsten sehr zerklüftet und somit gefährlich. Dann bleibt allerdings immer noch der Blick aus der Ferne.

Grund 14: Die Flora und Fauna fernab der Palmen und Ananas-Bäume

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Zwar ist Oahu nicht so abwechslungsreich wie Maui, aber das soll nicht bedeuten, dass es auf der drittgrößten Insel der acht Hauptinseln zu Langeweile kommt. Während die Westküste fast wüstenartige Züge besitzt und durch die regen-abgewandte Seite kaum Niederschlag bekommt, gibt es im Norden und Osten jede Menge Vegetation, die sogar einen Regenwald in der Nähe von Honolulu mit einschließt.

Grund 13: Ein Strand für zwei

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Neben den großen Stränden wie der North Shore oder Waikiki Beach hat Hawaii noch jede Menge Buchten und Wasserfälle zu bieten, die man entweder nicht ganz einfach erreicht oder die noch weitestgehend vom Tourismus gemieden werden. Sicher kann man sich hier auf jeden Fall sein, dass noch niemand seinen Platz mit einem Handtuch gesichert hat.

Grund 12: Waikiki bei Nacht

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Ob Kino am Strand, Cocktailbars oder stille Plätze direkt neben dem Trubel der Großstadt. In Waikiki und Honolulu liegt alles sehr nah beieinander. denn während man tagsüber an einigen Stellen durchaus einmal den Sand vom Nachbarn von seinem Handtuch herunterschieben muss, sind die Strände bei Nacht zwar Sicher, aber die meisten Personen halten sich nach Sonnenuntergang in der Nähe der Hauptpromenade auf und überlassen so die restlichen 333 der 336 km Küstenlinie den Urlaubern, die es lieber etwas ruhiger haben.

Gründe 11 und 10 und 9: Kalakaua Avenue

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Surfender Weihnachtsmann - ausgefallener Weihnachtsbaumschmuck

Die Flaniermeile Honolulus befindet sich natürlich direkt im Herzen von Waikiki. Da sich hier auch die meisten der bekannten und vor allem großen Hotels der Stadt befinden, sind die Shopping-Malls riesig und eigentlich die ganze Nacht geöffnet. Von Korallenketten (die man vielleicht nicht unbedingt nach Europa einführen sollte) bis hin zu surfenden Weihnachtsmännern kann man hier alles kaufen, was das Touristen-Herz begehrt.

Gründe 8, 7 und 6: Diamond Head und der Blick auf Honolulu

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Der Diamon Head ist eine über 200m hohe Formation aus Tuffstein, die als Wahrzeichen von Honolulu gilt. Den Namen bekam der Berg übrigens von leicht verwirrten britischen Seefahren, die im Geologie-Unterricht nicht aufgepasst hatten und deswegen den Calcit im etwa 2-3 Millionen Jahre alten Tuff für Diamanten hielten.

Gründe 5 und 4: Die Strände

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Klares Wasser, fast menschenleere Strände, Palmen und weißer oder goldener feiner uns sauberer Sand. Was will man mehr im Urlaub?

Grund 3: House-Hunting

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Wer einmal wissen will, wie es ist im Paradies zu Leben, der sollte auf jeden Fall einmal den Blick nach Links und rechts wandern lassen. Die Häuser in der ersten und zweiten Bebauungsreihe werden zwar für die meisten von uns auf immer und ewig ein Traum bleiben, aber Ansehen und Träumen kann man ja im Urlaub einmal.

Punkte 2 & 1: Die North Shore und die Surfer

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Was könnte ich bei dem Geburtstagskind nur anderes zum Abschluss nehmen als die Surfer der North Shore. Der nördliche Strand ist im Sommer fast wellenlos und bei Schwimmern beliebt, während der Herbst und Winter durch die Surfer auf den „Riding Giants“ geprägt sind. Die gleichnamige Doku von Stacy Peralta ist nebenbei (genauso wie seine Skaterdoku Dogtown & Z-Boys oder der darauf angelehnte Spielfilm Dogtown Boys) sehr empfehlenswert und sogar momentan im Angebot von Netflix zu sehen. Einen Vorgeschmack liefert der Trailer zu Riding Giants:

Damit wäre ich dann aber auch schon am Ende meiner 24 Gründe, warum man bei seinem 3+ Wochen USA Westküstenurlaub vielleicht auch einmal schauen sollte wie teuer die Flüge auf die Inseln von Hawaii sind. Bei mir waren es „damals“ knapp 500 Dollar für 10 Tage in einem 5-Sterne Hotel. Inklusive Halbpension und Flug natürlich. 😉

In diesem Sinne aber nochmal: Alles, alles gute zum Geburtstag, liebe Lara und genieß noch die 2 Stunden, die dir vom Ehrentag noch bleiben!

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Veröffentlicht von

Sicherlich fragen sich jetzt alle, wer hier schreibt: Mein Name ist Helen Schrader, seit 2010 bin ich Diplom-Geographin (Uni Bonn) und eigentlich bin ich bei PIXUM in Köln im Bereich Online Marketing tätig. In meiner Freizeit schreibe ich an UrbanFreak und versuche der Geographie zumindest ein wenig treu zu bleiben.

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